Manfred Flügge, geboren 1946 in Dänemark, lebt heute als freier Autor, Übersetzer und Kritiker in Berlin. Er ist seit 1999 Mitglied des deutschen PEN-Zentrums und erhielt bereits zahlreiche Literaturstipendien für seine Arbeit.
In seinem Buch setzt sich Manfred Flügge kritisch mit dem Leben Heinrich Manns auseinander und illustriert das von französischen Idealen geprägte Wirken des Schriftstellers zur Zeit der beiden Weltkriege. Heinrich Mann, ein Pionier der Aussöhnung, warb um Verständigung zwischen Deutschland und Frankreich, als diese noch eine ferne Utopie war.
Mit ihrer Entscheidung würdigt die Jury nicht nur die 2013 erschienene Biographie, sondern auch das Gesamtwerk Manfred Flügges, der sich in seinem literarischen Schaffen neben Themen der deutsch-französischen Annäherung ebenso deutschen Künstlern im Exil widmet.
Die Preisverleihung fand am 29. November 2014 um 19.30 Uhr im Lingnerschloss Dresden (Bautzner Straße 132, 01099 Dresden) statt.
Eintritt frei