Aktuelles

Agnès Poirier
Agnès Poirier. Foto: Hannah Starkey

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Preisverleihung an Agnès Poirier

Pandemiebedingt musste die Verleihungszeremonie im Dresdner Kulturpalast leider ausfallen. An dieser Stelle veröffentlicht die Stiftung diesen Filmbeitrag.

Die deutsche Übersetzung des Gesprächs ist als pdf hier abrufbar.

Aus den rund 50 Einreichungen wählte die Jury in diesem Jahr die Journalistin Agnès C. Poirier aus für Ihr Buch „Notre Dame. Die Seele Frankreichs“ (aus dem Englischen von Monika Köpfer, Insel Verlag 2020).

Im April 2019 hielt die Welt den Atem an und blickte voller Entsetzen nach Paris, als die berühmte Kathedrale Notre-Dame in Flammen stand. Auch die französische Journalistin und Paris-Kennerin Agnès C. Poirier bangte um »›ihre‹ Dame«.

Dienstag, 4. Mai 2021

Anne Weber liest aus „Annette, ein Heldinnenepos“

An diesem Abend wird die Autorin live aus Frankreich zugeschaltet, wo sie seit 1983 als Autorin und Übersetzerin lebt. Ihre eigenen Bücher schreibt sie zugleich in deutscher und französischer Sprache so auch ihr Heldinnenepos (Verlag Matthes & Seitz), der zeitgleich auf Französisch unter dem Titel „Annette, une épopée“ erschien (éditions Seuil).

Zoom-Link

In „Annette, ein Heldinnenepos“ erzählt die Autorin das unwahrscheinliche Leben der Anne Beaumanoir:

Der Preis

Die Stiftung Literaturpreis Brigitte Schubert-Oustry schreibt seit 2013 den deutschen Literaturpreis Hommage à la France aus. Der Preis stellt eine Ehrung Frankreichs dar, dem Nachbarland Deutschlands mit reicher Tradition, das gleichzeitig unser wichtigster Partner auf dem Wege zu einem geeinten und starken Europa ist.

Ziel des Preises ist es, die deutsch-französischen Beziehungen zu stärken, indem er in Deutschland das Verständnis für Frankreich und die Kenntnisse über das Land fördert und eine Intensivierung des kulturellen Austausches ermöglicht.

Die Stiftung

Die Stifterin Brigitte Schubert Oustry

Die Stifterin Brigitte Schubert Oustry
Foto: Steffen Giersch

 

Die Stiftung Brigitte Schubert-Oustry verdankt ihren Namen der Schriftstellerin, Journalistin und Pianistin Brigitte Schubert-Oustry als Mittlerin zwischen zwei Welten. Die geborene Dresdnerin heiratete 1965 den französischen Germanisten Léon Oustry, zog nach Paris und berichtete von dort 30 Jahre lang für deutschsprachige Rundfunkanstalten. Seit 1990 lebt sie wieder in Dresden immer wieder mit längeren Aufenthalten in Paris. Die Aussöhnung von Frankreich und Deutschland und die Vermittlung der französischen Kultur, Sprache und Literatur in Deutschland liegen ihr am Herzen.

Mit diesem Anliegen gründete Brigitte Schubert-Oustry 2013 in Dresden die „Stiftung Brigitte Schubert-Oustry – Literaturpreis Hommage à la France“. Diesen Preis vergibt die Stiftung jedes Jahr an einen Autor für ein Buch, in deutscher Sprache publiziert oder ins Deutsche übersetzt, das sich mit Deutschlands Nachbarland Frankreich befasst.

Preisträger*­innen

2021

Agnès C. Poirier

Für das Buch:
Notre-Dame: Die Seele Frankreichs

Insel Verlag 2020
Originaltitel: Notre-Dame. The Soul of France
Oneworld Publications, London 2020

2020

François Roux

Für das Buch:
Die Summe unseres Glücks

Piper Verlag, München (Übersetzung: Elsbeth Ranke) 2015
Originaltitel: Le bonheur national brut
Albin Michel, Paris 2014

2019

Wilfried Loth

Für das Buch:
Fast eine Revolution. Der Mai 68 in Frankreich

Campus Verlag, Frankfurt am Main 2018

Sponsoren, Partner, Förderer

Der Literaturpreis Hommage à la France wird aktuell gefördert von der Ostsächsischen Sparkasse Dresden sowie von der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz. Wir realisieren ein großes, kulturelles Projekt – Sie haben vielleicht die Möglichkeit, uns finanziell dabei zu unterstützen? Werden auch Sie Sponsor/ Partner/ Förderer des Literaturpreises und schließen Sie sich uns an!

Förderer

Partner

Der Literaturpreis steht unter der Schirmherrschaft der Institut francais in Sachsen und wird betreut von der Bürgerstiftung Dresden.