Literaturpreis Hommage à la Franceder Stiftung Brigitte Schubert-Oustry

Foto IPP Gioia Botteghi

Mittwoch, 11. März 2020

Olivier Guez liest aus seinem Roman „Koskas und die Wirren der Liebe“

Lesung auf Deutsch und Französisch
Moderation: Odile Vassas

Nach dem internationalen Erfolg seines Romans „Das Verschwinden des Josef Mengele“ kommt Olivier Guez mit seinem Roman „Koskas und die Wirren der Liebe“, der jetzt im Aufbau Verlag auf Deutsch erschienen ist, nach Dresden.

Darin erzählt Guez von einem jungen Mann, der um die Jahrtausendwende der Enge der französischen Provinz und seiner strengen sephardisch-jüdischen Familie entflieht, indem er kurzerhand in den Zug nach Berlin steigt. Der Autor schlägt hier einen ganz neuen Ton an – ironisch, bissig, komisch. Es ist sein bisher persönlichstes Buch.

Olivier Guez, 1974 in Straßburg geboren, ist Autor und Journalist. Sein Roman „Das Verschwinden des Josef Mengele“ (Aufbau, 2018) wurde zum internationalen Bestseller und stand in Deutschland viele Wochen auf der Spiegel-Bestseller-Liste. Guez arbeitete unter anderem für Le Monde, die New York Times und die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). Für das Drehbuch von „Der Staat gegen Fritz Bauer“ erhielt er den deutschen Filmpreis.